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	<title>Geld verdienen im Internet &#187; Wie wichtig ist Geld und brauchen wir es tatsächlich?</title>
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		<title>Wie wichtig ist Geld und brauchen wir es tats&#228;chlich?</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:34:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Dieser Frage stellte sich der Brite Mark Boyle im November 2008. Boyle startete ein Experiment, ein Jahr lang kein Geld ausgeben. Das geht? Wie h&#228;lt man das aus? Mark Boyle ist der lebende Beweis das es geht und das man es aush&#228;lt. Mark Boyle hat Wirtschaft studiert und war auch so &#252;ber die Wirtschaftskrise im [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Dieser Frage stellte sich der Brite Mark Boyle im November 2008. Boyle startete ein Experiment, ein Jahr lang kein Geld ausgeben. Das geht? Wie h&#228;lt man das aus? Mark Boyle ist der lebende Beweis das es geht und das man es aush&#228;lt. Mark Boyle hat Wirtschaft studiert und war auch so &#252;ber die Wirtschaftskrise im Bilde. Das war allerdings nicht seine Motivation einen solchen Versuch zu starten. Die Idee zu diesem Experiment kam Boyle nach dem er den Film &#8220;Gandhi&#8221; gesehen hatte. &#8220;Gandhi hat gesagt, wir sollen selbst den Wandel durchmachen, den wir in der Welt sehen wollen.&#8221; Anfangs irietiert von dieser Aussage Gandhis unetrhielt sich Mark Boyle kurze Zeit sp&#228;ter mit einem Freund &#252;ber die verschiedensten Themen, wei zum Beispiel den Klimawandel oder Ressourcenverschwendung. Boyle wurde klar wo die meisten Probleme ihren Ursprung haben. Das Problem liegt seiner Meinung nach daran, das wir die Tragweite unserer Handlungen nicht direkt beobachten k&#246;nnen. Er beschreibt das an Hand einiger Beispiele. Wenn wir unser Essen selbst anbauen w&#252;rden, w&#252;rden wir nicht soviel wegschmei&#223;en oder wenn wir unser Trinkwasser selbst reinigen m&#252;ssten, dann w&#252;rden wir es nicht verschwenden. Mark Boyle stellte selbst Waschmittel sowie Zahnpasta her, statt mit dem Auto zu fahren, fuhr er 40 Kilometer in die Stadt. Zun&#228;chst musste er sich um eine Unterkunft k&#252;mmern, da er keine Miete mehr zahlen konnte. Als Schalfplatz bekam er einen Camper geschenkt, doch auch diesen musste er irgendwo abstellen ohne daf&#252;r zu zahlen. Er arbeitete ein paar Stunden auf einem Bauernhof und durfte daf&#252;r das Grundst&#252;ck nutzen. Um den Camper zu beheizen und um zu kochen, baute er einen kleinen Ofen. Flei&#223;end Wasser elektrische Ger&#228;te oder eine f&#252;r uns gewpohnte Toilette gab es nicht, noch nicht mal Toilettenpapier. Das einzige was er besa&#223; war ein Laptop und ein Handy mit einer leeren Prepaidkarte, welche er &#252;ber Solarzellen, welche auf dem Dach des Camper installiert waren, auflud. Zeitungen dienten als Toilettenpapier. Da er Verganer ist, benm&#246;tigte er kein Fleisch und baute das meiste seiner Nahrung selbst an oder sammelte diese im Wald. Zwar ersparte sich Mark Boyle eine Menge Stress wie Kontoausz&#252;ge, Rechnungen und B&#252;ro, jedoch musste er daf&#252;r im Bereich des Soziallebens zur&#252;ckstecken. Mit Freunden ausgehen war nicht m&#246;glich, stattdessen unternahm er Wanderungen oder machte ein Lagerfeuer.</p>
<p>Der Versuch von Mark Boyle ist beeindruckend und wirft gleichzeitig einige Fragen auf. Was w&#228;re wenn mehr Menschen so leben w&#252;rden? K&#246;nnte das funktionieren und welches Auswirkungen h&#228;tte das auf die Wirtschaft und das &#214;kosystem? Sicher ist das nicht viele Menschen so leben w&#252;rden, da der Mensch zu sehr an die moderne Gesellschaft und seine Vorz&#252;glichkeiten, wie flie&#223;end warm Wasser, Strom, Fernsehen, Internet, eingeschweisten Essen und Junk-Food gew&#246;hnt ist. Wer will schon mit eiskaltem Wasser Stundenlang seine W&#228;sche, mit Waschmittel das auch noch selbst hersgestellt werden muss, waschen?</p>
<p>Auf jeden Fall hat Mark Boyle bewiesen das Geld nicht &#252;berlebensnotwendig ist, sondern nur eine bequemlichkeit darstellt um das Leben einfacher zu machen. Warum selbst Salat anbauen? Ich geh los, leg Geld auf den Ladentisch und bekomme meinen Salat daf&#252;r. Wo dieser Salat herkommt, wieviel arbeit es gemacht hat ihn anzubauen und wie lange es gedauert hat, das interessiert mich dann nicht mehr. Es macht ja auch sehr viel arbeit sich &#252;ber sowas gedanken zu machen.<br />
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