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Organischer Traffic nimmt zu

Noch vor einiger Zeit war der SEM-Traffic, das heißt Webseitenbesuche, die durch AdWords – bezahlte Suchergebnisse oben und rechts von eigentlichen Google-Suchergebnissen – generiert wurden, größer als die Besuche aus der organischen Suche, sprich SEO-Traffic. Das ist nicht mehr so und die Besuche, die durch Klicks auf die Google-Suchergebnisse generiert wurden, überwiegen die AdWords-Besuche. Heißt das, dass die Nutzer mehr den natürlichen Ergebnissen vertrauen, die man jedoch mit Hilfe von SEO-Maßnahmen auch beeinflussen kann? Gehen Sie davon aus, dass kostenpflichtige Werbung nicht gleich themenrelevante Seiten bedeutet? Fakt ist, dass man trotzdem für den Traffic aus beiden Quellen sorgen sollte. Dies können entweder SEM- und/oder SEO-Abteilungen übernehmen oder man schreibt ein Projekt bei einer der Projektplattformen aus und läßt die Kampagne einen Experten machen.
Traffic ist vor allem für kommerzielle Webseiten wichtig, da es ohne Besucher schwer ist, Produkte bzw. Dienstleistungen zu verkaufen. Obwohl die Besucher aus der organischen Quelle – der Suchergebnissen – in der Mehrzahl sind, bekommt man die meisten Conversions trotzdem durch SEM – AdWords. Das kann man dadurch erklären, dass Leute, die nicht in den „natürlichen“ Ergebnissen suchen, sondern sich auf AdWords konzentrieren, mehr auf den Erwerb eines Produkts bzw. einer Dienstleistung gerichtet sind. Zum Beispiel für das Keyword HTML-Programmierer findet man in den organischen Ergebnissen auch verschiedene HTML-Tutorials oder Blogs von Programmierern der HTML Sprache. Bei den „künstlichen“ Ergebnissen – Adwords kommen nur Seiten vor, die Dienste der HTML-Programmierer bieten oder Bücher zu diesem Thema, das heißt Produkte bzw. Dienstleistungen bewerben. Viele Nutzer, die auf solche Suchergebnisse klicken, sind auch auf der Suche nach diesen Dienstleistungen. AdWords funktionieren nach dem CPC (Cost per Click) -System, das heißt jeder Klick belastet das Konto des Werbenden. Der Preis hängt vom Keyword ab, was auch mit dem potentiellen Gewinn des Webseitenbetreibers verbunden ist. Zum Beispiel gehören verschiedene „Versicherungskeywords“ zu den teuersten CPC-Wörter, weil man im Fall einer Conversion meistens einen langfristigen Vertrag mit dem Kunden unterschreibt, sprich der Gewinn des Werbenden ist in dem Fall groß.
Jedes Unternehmen, dass die eigenen Produkte erfolgreich verkaufen möchte, sollte auch auf SEO nicht verzichten. Die organischen Ergebnisse oder Gastartikel mit Backlinks generieren zwar nicht so viele Conversions, wie die SEM-AdWords, jedoch sorgen sie für viel Traffic und Bekanntheit der eigenen Marke, was beim Kauf sehr oft entscheidend ist. Jemand, der viel im Netz unterwegs ist, sieht wie viel die Unternehmen in SEO-Maßnahmen investieren. Corporate- oder Satellite-Blogs, die zum Austausch der Gastbeiträge dienen, gehören bei den meisten SEO-Abteilungen zum Alltag. Früher haben viele auch die berühmten Artikel-Verzeichnisse benutzt, jedoch ist von diesen nach den letzten Änderungen des Google-Suchalgorithmus abzuraten, da sie mehr schaden als helfen können.

Abgelegt unter AdWords, Allgemein, SEO

Ein Kommentar

  1. Manfred



    Vielen Dank für Deinen Artikel Organischer Traffic, ich werde Deine Ratschläge annehmen.

    Ich bin der Überzeugung, dass zu Organischem Traffic, auch hochwertiger, einzigartiger Content gehört, der diesen Traffic wie von Geisterhand fast von selbst bereitstellen kann.

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